Latest News of Epta Deustchland


Aktuelle Neuigkeiten von Epta Deutschland

04/11/2019

Unappetitlich braun-graue Fleisch- und Wurstwaren bleiben in Selbstbedienungstheken und Kühlregalen meist lange liegen. Bis das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist und sie weggeworfen werden. Doch die graue Farbe ist kein Zeichen von Qualitätsverlust, sondern eine natürliche Reaktion. Im Interview erläutert Joachim Dallinger, Leiter Produktmanagement und Marketing bei Epta Deutschland, wie es zum Vergrauen von Fleisch und Wurst kommt und was Marktbetreiber dagegen tun können.
 
Lebensmittel müssen immer frisch, knackig und rosig aussehen, damit die Kunden sie kaufen. Bei der Präsentation von Fleisch- und Wurstwaren im Kühlmöbel kann es jedoch zum Vergrauen kommen. Woran liegt das?
Für diesen Prozess – denn der Farbverlust tritt nicht plötzlich auf, sondern schleichend – sind mehrere Faktoren verantwortlich. Und er betrifft vor allem Brühwurst. Denn diese wird mithilfe von Natriumnitrit umgerötet. Ihre rote Farbe entsteht durch die Bildung von denaturiertem Nitrosomyoglobin. Kommt die Wurst dann mit Sauerstoff und Licht in Kontakt, oxidiert der Farbstoff sehr schnell und die umgerötete Ware wird grau. Der Konsument interpretiert das als Zeichen für Verderb.
 
Wie gelangt der Sauerstoff an die Wurst?
Im SB-Bereich werden Wurstwaren in einer transparenten Verpackung unter Schutzatmosphäre oder Vakuum angeboten. Beide Verfahren sorgen dafür, dass möglichst wenig Sauerstoff in der Verpackung verbleibt. Ganz eliminieren lässt er sich dennoch nicht. Zudem tritt er gelöst im Produkt selbst und in der Umgebungsluft auf. Beides hat Auswirkungen auf das Aussehen der Wurst. Bereits geringe Mengen Sauerstoff in der Verpackung – ab 0,1 Prozent – verursachen eine braun-graue Verfärbung. Je höher der Sauerstoffgehalt, desto schneller schreitet dieser Prozess voran. Und er endet erst, wenn der gesamte Sauerstoff in der Verpackung und an der Produktoberfläche verbraucht ist.
 
Als zweiten Faktor haben Sie die Beleuchtung genannt. Wie wirkt sie sich auf die Wurstwaren aus?
Wie eben beschrieben, entsteht das Vergrauen der Wurst durch die Oxidation mit Sauerstoff. Licht fördert diesen Prozess: Je mehr davon auf die Ware trifft, desto schneller vergraut sie. Wenn die Ware durch den Kontakt mit Sauerstoff bereits anfängt, grau zu werden, fehlen ihr auch die roten Farbpartikel, die das Licht reflektieren könnten. Graue Wurst lässt sich mit rotem Licht nicht färben. Studien haben ergeben, dass Wurstwaren schneller vergrauen, wenn sie lange und intensiv beleuchtet werden. Lichtintensität und -spektrum spielen demnach eine entscheidende Rolle. Der Einsatz von pinkfarbenen LED hilft dann mehr, da der Wurstware die roten Farbpartikel fehlen, die das Licht reflektieren könnten.
 
Lässt sich der Vergrauungsprozess denn verlangsamen?
Tests haben gezeigt, dass sich das Vergrauen von Brühwurst in Fleischauslagen reduzieren lässt, wenn man die Beleuchtung so gering wie möglich hält und die vorgegebene Lagertemperatur einhält. Dafür können empfindliche Waren in den Verkaufsregalen an Stellen platziert werden, an denen die Lichtstärke nicht so hoch ist. Außerdem wirken sich Beleuchtungen mit geringerem Anteil an blauem Licht positiv auf den Farberhalt der umgeröteten Fleischprodukte aus. Denn die Wechselwirkung des Nitrosomyoglobins mit Licht ist in diesem Bereich relativ groß. Selbstverständlich hilft es auch, Produkte schnell abzuverkaufen oder nach Ladenschluss abzudecken, um sie vor Licht zu schützen.
 
Wie wirkt sich der Einsatz der LED-Beleuchtung von Epta auf die Farbe von Fleisch und Wurst aus?
Hier gilt: Weniger ist mehr. Bei Wurstwaren sollte nicht die maximal verfügbare Ausleuchtung gewählt werden. Wir empfehlen den Einsatz unserer Advanced oder Value LED mit pinkfarbenen LED-Chips. Diese garantieren eine sehr gute Farbwiedergabe. Die Lichtfarbe verfügt über einen sehr hohen Rotanteil, sodass die rosige Farbe der Wurst vom LED-Licht sehr gut reflektiert wird.
 
Wie können Lebensmitteleinzelhändler reagieren, wenn in ihrem Markt viele Wurstwaren vergrauen?
Wir raten unseren Kunden, das Beleuchtungsniveau zu reduzieren. Hierzu können die LEDs im Bereich der Wurstwaren gedimmt werden. Außerdem ist zu beachten, dass im Markt oft eine hohe Grundbeleuchtung vorhanden ist, die zusätzliches Licht auf die Waren im Kühlmöbel bringt. Wir beraten unsere Kunden gern, wenn sie individuelle Lösungen für ihren Markt suchen.
 

06/09/2019

Sushi liegt in Deutschland seit Jahren im Trend. Inzwischen erobert es auch immer mehr Supermärkte – etwa in Form von Sushibars. Dort zelebrieren japanische Köche die traditionelle Handwerkskunst vor den Augen der Kunden. Epta entwickelt in Kooperation mit KellyDeli Sushibars für jede Verkaufsfläche und begleitet Einzelhändler von der ersten Beratung bis zur Umsetzung.
 
Zwei Hände greifen ein Lachsfilet, legen es auf Avocadoscheiben auf einem Bett aus Reis. Gekonnt rollen sie das Algenblatt ein und schneiden es in zwei Zentimeter breite Scheiben. Das fertige Sushi setzen sie in eine Box, verschließen diese und legen sie in die Thekenauslage. Wie häufig die Mitarbeiter von Sushi Daily diese Handgriffe jeden Tag wiederholen, lässt sich kaum zählen. Was sich aber sagen lässt: In Deutschland sieht man immer häufiger Sushi-Köche – nicht nur in Restaurants, sondern auch in Sushibars in Supermärkten.
 
Zwei Experten, ein Projekt
Epta entwickelt zusammen mit KellyDeli Shop-in-Shop-Lösungen für Sushi. Das in Frankreich gegründete Unternehmen hat sich auf Sushibars in Supermärkten, Einkaufszentren, Flughäfen und Bahnhöfen spezialisiert und betreibt diese unter dem Namen Sushi Daily. In den vergangenen Jahren haben Epta und KellyDeli bereits mehr als 250 Sushibars in Europa installiert. Der Fokus liegt auf qualitativ hochwertigen, frischen Zutaten und auf einer attraktiven Präsentation der fertigen Produkte. Die Lebensmittel werden jeden Tag frisch geliefert und am selben Tag verbraucht.
 
Erst probieren, dann kaufen
Eine Besonderheit: Die Kunden können dabei zusehen, wie die Köche das Sushi zubereiten. Die fertigen „Reishappen“ landen anschließend in einer Kühltheke direkt an der Sushibar, aus der sich die Kunden bedienen. Bei mehr als 120 Sushi-Rezepten ist für jeden etwas Passendes dabei – mit rohem Fisch, Hähnchen oder Gemüse. Zudem gibt es immer wieder originelle Eigenkreationen, die mit neuen Geschmäckern spielen. Wer trotzdem unschlüssig ist, was ihm schmeckt, kann sich von den Köchen beraten lassen und hat ein- bis zweimal am Tag die Gelegenheit, frisch zubereitetes Sushi zu verkosten. An ihrer schwarzen Uniform, der Mütze und der speziellen Hygienemaske sind die Köche leicht zu erkennen. Gleichzeitig halten sie damit die strengen Hygienevorschriften ein.
 
Hingucker in der Kühltheke
Eine Sushibar im Supermarkt bedient zwei Trends im Lebensmitteleinzelhandel: das wachsende Gastronomieangebot und das Einkaufserlebnis. Mit Live Cooking schaffen Marktbetreiber einen Anziehungspunkt, heben sich von der Konkurrenz ab und gewinnen neue Kunden. Wer einem Sushi-Koch beim kunstvollen Zubereiten eines Maki oder Nigiri zugesehen hat, bekommt augenblicklich Appetit. Das verpackte bunte Sushi in der Kühltheke regt diesen zusätzlich an.
 
Form follows function
Während KellyDeli Mitarbeiter und Lebensmittel stellt, liefert Epta das gesamte Mobiliar und entwickelt mit den Marktbetreibern und KellyDeli das passende Design. Dabei werden neben Größe und Umfang der Bar vor allem die Arbeitsabläufe der Köche berücksichtigt und das Ganze wird so angeordnet, dass Spülbecken, Messerdesinfektion und Schneidebereiche sinnvoll nebeneinanderliegen. Die Gestaltung folgt den Arbeitsabläufen, nicht umgekehrt. Damit man sich besser vorstellen kann, wie die Sushibar aussehen und wie sie sich in den Markt einfügen wird, erstellt das Team von Epta Concept vorab 2-D- oder 3-DVisualisierungen. Das gilt auch für andere Shop-in-Shop-Lösungen, Live Cooking- und Gastronomiebereiche, wie etwa Salat-, Obst- oder Tapasbars.
 
Ladenkonzept und Umsetzung
Epta Concept hat sich auf Ladengestaltung spezialisiert und erstellt Konzepte für Sonderverkaufsflächen und Themenbereiche in Supermärkten. Das Team begleitet die Kunden von der ersten Besprechung des Konzepts bis zur Umsetzung – egal ob es um Reifeschränke für Käse, Schinken oder Fleisch geht, um spezielle Fischtheken oder um die Integration von Kühlmöbeln in bestehende Trockenregale.
 
Alles aus einer Hand
Die Sushibar liefert Epta als Komplettpaket, inklusive Kühlmöbeln, Trockenregalen und Kücheneinrichtung. Letztere kauft das Unternehmen von einem langjährigen Partner zu. Der Vorteil für Marktbetreiber: Sie erhalten alles aus einer Hand und haben für alle Fragen einen Ansprechpartner. Dieses Konzept hat sich bewährt – für beide Seiten.
 

30/07/2019

Das Wirtschaftsmagazin Focus Money, Deutschland Test und das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) haben deutsche Unternehmen auf die Zukunftssicherheit ihrer Arbeitsplätze untersucht. Das Ergebnis: Epta Deutschland gehört zu den 676 ausgezeichneten Arbeitgebern.
 
Wirtschaftliche Entwicklung positiv
Die gemeinsame Studie „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“ berücksichtigte in Deutschland ansässige Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern – insgesamt rund 12.000 Unternehmen. Davon wurden diejenigen ausgewählt, von denen alle Finanzdaten der Jahre 2013 bis 2017 vorlagen. Von diesen knapp 3.700 Arbeitgebern wurden die Mitarbeiter-, Umsatz- und Gewinnentwicklungen in diesem Zeitraum analysiert, da diese zusammengenommen Auskunft über die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen geben. Und damit auch über die Sicherheit der Arbeitsplätze dort.
Um eine Auszeichnung zu erhalten, mussten die Unternehmen drei Bedingungen erfüllen: Im Vergleich zu den Vorjahren durfte die Mitarbeiterzahl nicht gesunken sein, der jährliche Umsatz musste für jedes Jahr höher sein als der dazugehörige gleitende Durchschnitt und der Gewinn vor Zinsen und Steuern musste zwischen 2013 und 2017 immer positiv sein. Das schafften 676 Unternehmen aus 111 Branchen.
 
Attraktiver und sicherer Arbeitsplatz
Epta Deutschland erfüllt alle drei Bedingungen – das bestätigt die Studie mit ihrer Auszeichnung „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“. Das Unternehmen ist wirtschaftlich sehr stabil und die Arbeitsplätze sind sicher. Die Mitarbeiter profitieren von einer zukunftsfähigen Branche, weil die Kühlung von Lebensmitteln auch in den kommenden Jahren ein sehr wichtiges Thema bleiben wird. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen kontinuierlich innovative Lösungen für die Kältetechnik und sichert damit seine Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt. Als Teil der weltweit tätigen Epta-Gruppe profitiert Epta Deutschland auch von deren Wachstum. Die Mitarbeiter in den deutschen Niederlassungen haben deshalb beides: die Vorteile einer internationalen Unternehmensgruppe und eine mittelständisch geprägte Arbeitsatmosphäre.
 
Mitarbeiter gesucht
Epta Deutschland sucht derzeit neue Mitarbeiter in unterschiedlichen Bereichen: vom Auszubildenden über Servicemonteure bis hin zu Vertriebs- und Projektmitarbeitern. Neben abwechslungsreichen Aufgaben, einem sicheren Arbeitsplatz sowie guten persönlichen und fachlichen Entwicklungsmöglichkeiten, erwarten die Mitarbeiter bei Epta:
 
• flexible Arbeitszeiten
• eine leistungsgerechte Bezahlung
• zusätzliche Sozialleistungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld
• regelmäßige Weiterbildungen und Schulungen
• ein betriebliches Gesundheitsprogramm
 
Erfahren Sie hier mehr über die Arbeit bei Epta Deutschland, welche offenen Stellen es gibt und wie Sie sich bewerben können.
 

23/07/2019

Mit der Tiefkühlabteilung im REWE Center Heppenheim setzt Daniel Ludorf neue Maßstäbe – ein eigenes Kochstudio bringt Kunden die Produkte näher und dank des umfangreichen Sortiments finden auch Allergiker, was sie suchen. Kühlmöbel von Epta unterstützen die übersichtliche Gestaltung und den Marktplatzcharakter. Ein Lohn für das durchdachte Konzept: zufriedene Kunden und der Tiefkühl-Star 2018.
 
Knapp 1400 Produkte auf rund 600 m² – es gibt kaum einen Wunsch, der sich in der Tiefkühlabteilung des REWE Centers in Heppenheim nicht erfüllen ließe.
 
Marktleiter Daniel Ludorf setzt seit 2015 auf ein umfangreiches Tiefkühl-(TK-)Sortiment, mit dem er jedem Kunden etwas Passendes anbietet. Dazu zählen Trendartikel ebenso wie vegane, gluten- und laktosefreie sowie Bioprodukte. Wer noch nicht weiß, was er am nächsten Tag essen soll, bekommt mit dem „Tiefkühlrezept des Monats“ eine Anregung – und findet alle Zutaten dafür in einer eigenen Tiefkühltruhe: Fleisch oder Fisch, Gemüse und eine Beilage. Zweimal pro Woche öffnet das markteigene Kochstudio, in dem Kunden aus dem TK-Sortiment gekochte Gerichte probieren können.
 
„Geruch und Geschmack sind immer noch die besten Verkaufsargumente“, begründet Daniel Ludorf seine Entscheidung für die regelmäßige Aktion. Und die Zahlen geben ihm recht: Der Anteil des TK-Sortiments am Gesamtumsatz beträgt rund drei Prozent.
 
Aktionsschilder für Pizza
Um den Kunden die Orientierung in der riesigen TK-Abteilung zu erleichtern, hängen bebilderte Lichtwürfel von der Decke und weisen auf die jeweilige Produktkategorie hin. „Wir arbeiten außerdem mit farbigen Markierungen an den TK-Wandregalen, etwa bei unserer ‚Wall of Pizza‘“, erzählt der 38-jährige Marktleiter. „So sehen die Kunden schon von Weitem, welche Pizzen gerade im Angebot sind.“ Zum Einsatz kommen in der gesamten Kühl- und TK-Abteilung fast ausschließlich Kühlmöbel von Epta. „An den Tiefkühltruhen von Epta gefällt mir besonders gut, dass sich die Schiebedeckel komplett öffnen lassen“, sagt Daniel Ludorf. „Dadurch können wir die Möbel wesentlich leichter befüllen.“
 
TK-Produkte sind die Stars
Im vergangenen Jahr erhielt Daniel Ludorf für sein REWE Center den Tiefkühl-Star in der Kategorie „Märkte über 5000 m²“. Neben Kochstudio, Lichtwürfeln und Aktionsschildern lobte die Fachjury von Lebensmittel Praxis und Deutschem Tiefkühlinstitut auch die speziellen Truhen für vegane, laktose- und glutenfreie sowie Bioprodukte. Zusätzlich hat der Marktleiter eine Gesund-Leben-Abteilung geschaffen, in der das gesamte Sortiment an frischen, gekühlten und tiefgekühlten Bioprodukten, veganen, laktose- und glutenfreien Lebensmitteln zu finden ist.
 
Wie der Einkauf zum Erlebnis wird
Doch die Tiefkühlabteilung ist nicht die einzige Attraktion im REWE Center. Denn, so Daniel Ludorf: „Wir verstehen uns als Erlebnis- und Geschmacksmanufaktur.“ Und das sieht und spürt man überall im Markt. So können Kunden zuschauen und riechen, wie frische Kaffeebohnen geröstet werden, oder den Konditormeistern beim Backen zusehen. Auch im Restaurant bereiten die Köche ihre Speisen direkt vor den Augen der Kunden zu. „Meine 172 Mitarbeiter leben jeden Tag unsere Philosophie des Marktplatzes und tun alles dafür, dass sich unsere Kunden als Gäste fühlen.“
 
Lassen Sie sich mit diesem Video in das Tiefkühlparadies des REWE Centers entführen: www.youtube.com/watch?v=rj9yBaL9qcI
 

21/05/2019

Nachhaltigkeit als Erfolgskonzept: Marco Hauschildt hat seinen EDEKA-Markt in Flintbek vergrößert und modernisiert. Dabei lag sein Fokus auf einer Wohlfühlatmosphäre für die Kunden und auf nachhaltigen Lösungen. Deshalb kommen alle Kühl- und Tiefkühlmöbel mit Holzdekor ebenso wie die Kälteanlage mit FTE-System von Epta. Und auf dem Parkplatz können bis zu vier Elektrofahrzeuge gleichzeitig geladen werden.
Vor gut einem Jahr hatte Marco Hauschildt gerade seinen EDEKA-Markt in Rendsburg umgebaut und dafür von Epta ein neues Kühlregalkonzept umsetzen lassen. Kaum fertig damit, stand er bereits auf der nächsten Baustelle: Auch sein Supermarkt im schleswig-holsteinischen Flintbek sollte umgebaut und erweitert werden – mit Epta als Partner. „Wir haben in Rendsburg sehr gute Erfahrungen mit Epta gemacht“, erzählt Hauschildt, „und deshalb großes Vertrauen in das Unternehmen und die Mitarbeiter.“
 
Damit sich seine Kunden im Markt wohlfühlen, setzt der Edekaner auf dunkle Fliesen und Holz. Die Kühl- und Tiefkühlmöbel sind ausnahmslos mit Holzdekor an der Frontblende und im Überbau gestaltet. In der Obst- und Gemüseabteilung finden sich zudem individuelle Aufbewahrungsmöglichkeiten aus Holz für frische, geschnittene und verpackte Kräuter sowie für Kräuter im Topf. Da die Kühlmöbel den gleichen Farbton haben wie die Wandfliesen, passen sie sehr gut ins Gesamtkonzept.
 
Für die auf der EuroShop 2017 präsentierte „Allée des Fromages“ entschied sich Marco Hauschildt, weil er damit mehrere Warengruppen besser voneinander abgrenzen kann. Das neue Konzept bricht mit der herkömmlichen linearen Struktur und setzt stattdessen das Kühlregal SkyView Plus in unterschiedlichen Tiefen ein. Dadurch entstehen „optische Stopper“, die die sonst glatte Glasfront beleben und den Kunden eine bessere Orientierung bieten. Mit farblichen Akzenten in den Filialfarben Grün und Blau, sogenannten Abhängern, schafft Marco Hauschildt zusätzliche Orientierungspunkte an den Kühlregalen. Er verwendet das geschlossene Kühlregal für verpackten Käse, Wurst, SB-Fleisch, Convenience- und Molkereiprodukte.
Auf den fast 1.900 Quadratmetern Verkaufsfläche finden sich weitere Kühlmöbel aus dem Hause Epta: Im Tiefkühlbereich stehen der Tiefkühlschrank SkyLight und die TK-Insel Cosmos 3 Eco. Letztere verfügt über hochwertige Edelstahlstoßleisten, die auch harte Stöße abfangen und das Kühlmöbel schützen. In der Selbstbedienungstheke Gemini der Marke Eurocryor werden frisch verpackte Käse- und Wurstwaren präsentiert. Das halbhohe Möbel Aeria Plus in der offenen Variante fungiert als Auslagefläche für Convenience-Produkte sowie für verpacktes Obst und Gemüse.
 
„Die Ausleuchtung der Waren in den Kühlmöbeln ist optimal und die Präsentation sehr einladend“, lobt Marco Hauschildt. Das spiegelt sich auch in den Zahlen wider. Seit der Wiedereröffnung im August des vergangenen Jahres kennen die Umsatzzahlen nur eine Richtung: nach oben. Der Absatz der Molkereiprodukte ist seitdem am stärksten gestiegen. Doch auch die übrigen Bereiche, in denen Epta-Möbel zum Einsatz kommen, haben zugelegt. „Allerdings haben wir insgesamt mehr Kühlmöbel als vorher und damit auch ein größeres Produktangebot“, gibt Edekaner Hauschildt zu bedenken. „Das neue Bistro ‚Geschmackspiraten‘ und unser Fischangebot kommen ebenfalls sehr gut an.“
 
Für ein besonderes Einkaufserlebnis inzwischen ein Muss: ein vielfältiges gastronomisches Angebot. Das weiß auch Marco Hauschildt und so integrierte er ein Bistro mit Sitzgelegenheiten und eine Sushitheke in seinen Markt. Die bereits vorhandene Salatbar, an der sich Kunden frische Salate selbst zusammenstellen können, vergrößerte er. Wer lieber zu Hause kocht und dabei Wert auf sehr hoch-wertige Zutaten legt, wird nun beim Dry-Aged-Beef fündig – und den passenden Wein kann man am Dispenser probieren. Dort lagern vier Rot- und vier Weißweine wohltemperiert und können gekostet werden.
 
Nachhaltigkeit ist mir sehr wichtig, deshalb zieht sie sich durch das gesamte Marktkonzept“, erklärt Marco Hauschildt. „Von der Photovoltaikanlage auf dem Dach, die einen Teil unseres Stroms produziert, über zwei Ladestationen für Elektroautos auf dem Parkplatz bis hin zur Kälteanlage mit dem effizienten Full-Transcritical-Efficiency-(FTE-)System.“ Die Kälteanlage ist zudem mit einem Wärmerückgewinnungssystem ausgestattet, über das das Wasser für die Heizung und das Brauchwasser erwärmt werden. „Mit dem FTE-System von Epta wollen wir unsere Energiebilanz zusätzlich verbessern und Kosten senken“, betont Hauschildt. „Die ersten Ergebnisse sind beeindruckend: Trotz der fast 50 Prozent größeren Fläche haben wir in den ersten Monaten unsere Energiekosten bereits um rund zehn Prozent senken können.“

04/02/2019

Seit Januar 2019 haben die APPs von Costan, Bonnet Névé, Eurocryor und Iarp ein neues Gesicht. Mit der neuen Version für Smartphones und Tablets sind die Marken der Epta-Gruppe nur einen Klick entfernt, und die Nutzer bleiben immer und überall über die jüngsten Produktneuheiten und die nächsten Termine auf dem Laufenden
 
Die APPs sind in fünf Sprachen verfügbar (Deutsch, Englisch, Italienisch, Französischund Spanisch) und sie bieten ihren Nutzern eine neue, ansprechende und intuitivere Grafikoberfläche und damit eine verbesserte und angenehmere Verwendung.
 
Die Apps stehen auch in den öffentlichen E-Shops bereit: Für iOS-Geräte, iPads und iPhones im Apple Store, und für Geräte mit Android, Tablets und Smartphones auf Google Play. Auf diese Weise können jetzt auch unternehmensfremde Nutzer die APPs auf ihre Geräte laden und erhalten auf diese Weise sofort Zugang zur Welt von Epta!
 

10/12/2018

Am großen orangefarbenen „S“ lassen sich die neuen Fahrzeuge von EptaService bereits von Weitem erkennen. Die Unternehmensgruppe hat das Design modernisiert und für alle Länder vereinheitlicht. Auch in Deutschland sind nun die weißen Wagen mit Epta-Logo und großem „S“ unterwegs. Die Techniker von EptaService rücken mit ihnen aus, wenn sie einen Auftrag aus dem Servicecenter in Mannheim erhalten. Dort gehen alle Kundenanfragen ein – an sieben Tagen die Woche, 24 Stunden am Tag – und werden anschließend an die Techniker weitergegeben. Diese verteilen sich auf insgesamt 14 Regionen in Deutschland. So sind die Servicetechniker imstande, innerhalb kürzester Zeit vor Ort zu sein und Probleme zu beheben. Vor allem bei Störungen und Notfällen. Zu den Service-Teams zählen auch erfahrene Ingenieure. Sie beraten Einzelhändler, wenn es beispielsweise um das Nachrüsten von Kälteanlagen oder Kühlmöbeln oder um Telemonitoring-Programme geht.

22/11/2018

Das FTE Full Transcritical Efficiency System von Epta hat einen neuen Meilenstein erreicht und ist nun Teil des bedeutenden Projekts Life C4R – Carbon 4 Retail Refrigeration! Dabei handelt es sich um eine von der Europäischen Union finanzierte Initiative, die neue Technologien und Normen für die umweltfreundliche Kühlung im Einzelhandel definiert und Bestandteil des europäischen Förderprogramms LIFE17 ist.
 
LIFE17 hat das Ziel, den Umwelt- und den Klimaschutz voranzutreiben und fördert zu diesem Zweck mehr als 35 Projekte, die sich in zwei Bereiche unterteilen, Adaptation und Mitigation (Anpassung und Milderung). Zu den Initiativen gehören beispielsweise die Brandverhütung in den heißesten Gebieten des Mittelmeerraumes, Maßnahmen zur Reduzierung der Küstenerosion und zum Hochwasserschutz sowie Programme zur Milderung der Auswirkungen des Klimawandels in den Städten durch ein verantwortungsbewussteres Management der Grünflächen und die damit einhergehende Verbesserung der Luftqualität.
 
Die FTE-Technologie wurde in den Bereich Mitigation des Programms LIFE17 aufgenommen, da die EU sie aufgrund ihrer hohen Effizienz als besonders vielversprechend erachtet. Anhand der mehr als 150 weltweit installierten Systeme lässt sich bereits feststellen, dass sich mit FTE die Treibhausgasmissionen im Vergleich zum Einsatz herkömmlicher Systeme deutlich reduzieren lassen.
 
Das FTE Projekt im Rahmen des internationalen Programms LIFE C4R wurde auf der Chillventa erstmals vorgestellt. Es ist auf eine Dauer von 3 Jahren angelegt, nach deren Ablauf ein Managementprotokoll in den Bereichen Technik, Marketing & Kommunikation für das FTE-System erstellt wird. Die Planung für den Zeitraum 2018-2021 sieht zunächst die Durchführung von zwei Pilotprojekten in Italien vor, und zu einem späteren Zeitpunkt den Bau von vier weiteren Anlagen in Rumänien, Spanien und eventuell in Skandinavien. Auf diese Weise werden die unter verschiedenen klimatischen Bedingungen erzielten Ergebnisse verifiziert, und es kann eine vollständige Analyse des Lebenszyklus der Anlagen gemäß den LCCP-Standards durchgeführt werden. Am Ende steht die Zertifizierung der FTE-Technologie durch LIFE C4R: Als industrielle Standartlösung für ganz Europa und für die Zukunft der Kühlung mit CO2.
 
Unter dem Link carbon4retail.eu finden Sie aktuelle Informationen zum Projektstand, interessante Fallbeispiele und Werbeunterlagen.

24/08/2018

In diesem Jahr präsentiert sich Epta zum zweiten Mal mit einem Stand auf der Chillventa, der Fachmesse für Kältetechnik, Wärmepumpen und Lüftung, in Nürnberg. Der Kältetechnikspezialist zeigt in Halle 9, Stand 213 Innovationen, mit denen Lebensmitteleinzelhändler die Kühlung in ihren Märkten einfach umsetzen und gleichzeitig die Umweltbelastung minimieren und Ressourcen schonen können. Diese Aspekte kommen auch im Messeslogan von Epta zum Ausdruck: „How can natural refrigeration be as simple as it is ingenious? #EptaExperience is the way“.
 
Epta hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kühllösungen zu entwickeln, die sehr leistungsfähig sind, mit natürlichen Kältemitteln arbeiten und in jeder Klimazone der Welt zum Einsatz kommen können. Darüber hinaus lassen sie sich personalisieren und an die jeweiligen Bedürfnisse der Einzelhändler anpassen – vom Design bis hin zu den Abmessungen.
 
Das Highlight auf dem Messestand ist das Full-Transcritical-Efficiency-System, kurz FTE: Damit setzt Epta neue Standards in der Kühlung mit natürlichem CO2, denn es überwindet die Grenzen der heutigen transkritischen Technologie und ist eine Antwort auf die Anforderungen der Händler. Die unkomplizierte und zuverlässige Lösung weist im Vergleich zu einer herkömmlichen CO2-Booster-Anlage einen 10 Prozent geringeren Energieverbrauch auf und senkt die Wartungs- und Installationskosten um rund 20 Prozent. Das System überzeugt und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit einem RAC Cooling Award und mit dem Deutschen Kältepreis 2018. Das FTE-System ist darüber hinaus auch Teil des europäischen Projekts C4R – Carbon 4 Retail Refrigeration. Dieses hat zum Ziel, mithilfe technischer Weiterentwicklungen die Treibhausgasemissionen im Einzelhandel kontinuierlich zu senken. Dafür setzen die Projektteilnehmer unter anderem darauf, den Energieverbrauch von Kühlmöbeln drastisch zu verringern und die Effizienz der eingesetzten Anlagen zu verbessern.
 
Außerdem präsentiert Epta eine 100 Prozent natürliche, unkomplizierte und innovative Lösung: EPTABlue Natural. Dieses Waterloop-System arbeitet mit Wasser und einem natürlichen Kältemittel. Kühlregale lassen sich damit ebenso betreiben wie Bedientheken – das System eignet sich somit für die gesamte Markteinrichtung – auch für kleine Verkaufsflächen.
 
Sowohl für den Lebensmitteleinzelhandel als auch für die Horeca-Branche eignen sich die Kühlzellen der Epta-Marke Misa, die auf der Chillventa präsentiert werden. Diese zeichnen sich durch qualitativ hochwertige Materialien, ihre Modularität und die zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten aus. Die Silberionen-Beschichtung Epta Food Defence schützt die gelagerten Lebensmitteln zuverlässig vor Bakterien.
 
Die Anlage Eco2Small Compacta für Normal- und Tiefkühlung sowie das neue halbhohe, steckerfertige Kühlmöbel MultiFresco der Epta-Marke Bonnet Névé werden auf der Messe ebenfalls zu sehen sein. Ein weiterer Fokus liegt auf den Aftersales-Dienstleistungen, die vom EptaService angeboten werden. Die qualifizierten Techniker arbeiten aktiv mit den Händlern zusammen und bieten ihnen Beratung, Retrofit-Lösungen und Fernwartungsprogramme, die für die Einzelhändler einen echten Mehrwert bedeuten. Und schließlich stellt Epta auch die E-Commerce-Plattform für Ersatzteile auf der Chillventa vor: Mit ihr können Kunden die benötigten Ersatzteile ganz unkompliziert und direkt online bestellen, die Lieferung erfolgt anschließend innerhalb von 48 Stunden.
 
Treffen Sie uns in Halle 9, Stand 213!

07/05/2018

Der Deutsche Kältepreis 2018 in der Kategorie „Kälte- und klimatechnische Innovation“ geht an die Epta Deutschland GmbH. Bundesumweltministerin Svenja Schulze zeichnete damit am ersten Abend der Berliner Energietage die FTE-Kältesystemtechnologie (Full Transcritical Efficiency) von Epta aus. Dieses Kältekonzept macht das umweltfreundliche und kostengünstige Kältemittel CO2 bei geringerem Druck als bei herkömmlichen Kälteanlagen nutzbar. So lassen sich Lebensmittel erheblich umweltschonender kühlen als bisher – und der Energieverbrauch sinkt um rund 17 Prozent. Der Einspareffekt ist unabhängig von äußeren Bedingungen, sodass die Anlage das ganze Jahr über effizienter arbeitet.
 
Die FTE-Technologie lässt sich im großen Supermarkt ebenso einsetzen wie im kleinen Lebensmittelgeschäft. Beim FTE-System sorgen der einfache Aufbau und die wenig komplexe Technik zudem für geringere Installations- und Wartungskosten als bei Ejektoranlagen mit Parallelverdichtung. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird Epta in die Weiterentwicklung des Systems investieren.
 
Dr. Reiner Tillner-Roth, Geschäftsführer der Epta Deutschland GmbH, zeigt sich erfreut über die Auszeichnung: „Der Deutsche Kältepreis 2018 honoriert unsere Arbeit der vergangenen Jahre und zeigt, dass wir mit unserem außerordentlich energieeffizienten System den richtigen Weg eingeschlagen haben. Wir werden uns künftig noch stärker auf dieses Gebiet fokussieren, um unseren Kunden Systeme zu liefern, die den höchsten technischen Standards entsprechen.“
 
Der Deutsche Kältepreis wurde 2018 bereits zum sechsten Mal vergeben. Mit der Auszeichnung ehrt und fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) innovative und energieeffiziente Technologien im Bereich der Kälte- und Klimatechnik. Die Preisverleihung ist Teil der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) der Bundesregierung. Die gemeinnützige co2online GmbH organisiert den Wettbewerb gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Kälte.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Kältepreis 2018 finden Sie hier.