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Gespeichert von epta am 15, Jan 2024

Sie sind Tag für Tag unterwegs und sorgen dafür, dass Kühlmöbel und Kälteanlagen störungsfrei arbeiten: die Mitarbeitenden von EptaService. Wie die Abteilung neuen Herausforderungen begegnet und sich für die Zukunft aufstellt, berichtet Serviceleiter Klaus Corban.

Sie hat sich zu einer der größten Serviceorganisationen der gewerblichen Kältetechnik in Deutschland entwickelt: die EptaService-Abteilung. Laut Serviceleiter Klaus Corban sind die Gründe dafür vielfältig. Die Basis bilden aber die qualitativ sehr gut aus- gebildeten Mitarbeitenden, die die  gesamte Palette an Dienstleistungen anbieten – von der Reinigung der Kühlmöbel über Reparaturen und Wartungen bis hin zum Retrofit von Kälteanlagen. Dahinter stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Servicecenter, die rund um die Uhr erreichbar sind. Die Kund:innen profitieren dort von einem persönlichen Ansprechpartner oder einer persönlichen Ansprechpartnerin. „Unsere Serviceorganisation ist sehr straff organisiert und arbeitet äußerst zuverlässig“, sagt Klaus Corban. „Trotzdem wollen wir unsere Techniker:innen weiter schulen und fortbilden. 

Dafür planen wir zurzeit ein eigenes Trainingscenter in Mannheim. So können wir sicherstellen, dass alle Mitarbeitenden auch künftig optimal qualifiziert sind, denn die Anlagentechnik  wird immer komplexer und unsere Arbeit immer stärker digitalisiert.“

Zahl der Auszubildenden steigt

Mit dem neuen Trainingscenter will das Unternehmen sich auf künftige Herausforderungen des Marktes einstellen. Denn der Fachkräftemangel  trifft auch die Kältetechnikbranche. Obwohl die Serviceabteilung bereits rund 300 Mitarbeitende umfasst, könnte Epta noch mehr einstellen. „Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und auch in Zukunft ausreichend Personal zur Verfügung zu haben, erhöhen wir kontinuierlich unsere Ausbildungsquote“, erklärt Klaus Corban. „Von derzeit 25 Auszubildenden pro Jahr wollen wir auf 75 kommen.“ Ein ehrgeiziges Ziel, das mit viel  Kommunikation und zahlreichen Job- messen verbunden ist, bestätigt der Serviceleiter: „Die Ausbildung zum Mechatroniker und zur Mechatronikerin für Kältetechnik ist immer noch nicht so bekannt, deshalb stellen wir Epta und den Ausbildungsgang auf  Jobmessen vor – auch im Berliner Olympiastadion. Die beste Werbung ist aber weiterhin eine gute, attraktive und zukunftsfähige Ausbildung; sie spricht sich rum.“ Ebenfalls dazu zählen jährliche Events oder eine Fahrt nach Italien, um sich die Produktionsstätten der Epta-Gruppe anzusehen. 

Gemeinsam stark

Die weltweiten Lieferschwierigkeiten  werden wahrscheinlich bald auch Epta betreffen. Das Unternehmen hat  zwar große Vorräte an Ersatzteilen  auf Lager, doch auch diese sind endlich. „Wir werden lernen müssen, mit langen Lieferzeiten umzugehen. Bislang können wir Ersatzteile aber weiterhin zum gewünschten Termin liefern“,  beschreibt der Serviceleiter die aktuelle Lage und fährt fort: „Unser Auftragsvolumen ist zurzeit enorm. Das  schaffen wir nur, weil wir so ein gutes Team sind und ich mich auf alle Kolleg:innen zu 100 Prozent verlassen kann. Nichtsdestotrotz arbeiten  wir immer daran, Abläufe und Prozesse weiter zu verbessern – wovon schließlich auch unsere Kund:innen  profitieren.“ 

Anlagen vorausschauend warten

Herausforderung und Chance zugleich ist die Digitalisierung für Epta- Service. In diesem Bereich will die  Abteilung beispielsweise die Kälteanlagen der Kund:innen mit Überwachungssystemen ausrüsten, die Informationen über Temperatur, Füll- stände und ähnliche Parameter an  eine zentrale Stelle übermitteln. Auf diese Weise könnten Wartungen künftig vorausschauend durchgeführt werden. Für Lebensmitteleinzelhändler:innen würde das mehr Sicherheit und geringere Ausfallzeiten bedeuten. Epta könnte so die Personaleinsatzplanung optimieren, weil Mitarbeitende nicht mehr auf Zuruf zu Kund:innen  fahren müssten, um eine Störung zu beheben. 

Fuhrpark elektrifizieren

Mit dem Ende des Verbrennungsmotors in den kommenden Jahren steht EptaService vor einer weiteren  Herausforderung: Der Fuhrpark der  Serviceabteilung umfasst rund 240  Fahrzeuge, die nach und nach auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden müssen. „Bislang gab es noch keine  wirkliche Alternative für uns“, erklärt Klaus Corban. „Wir werden demnächst einen VW-Bus mit Elektromotor zum Testen bekommen. Ich hoffe, dass wir dann einige Fragen klären können.“ Denn offene Fragen gibt es nicht wenige: Wie sieht die Ladeinfrastruktur bis dahin aus? Ist die Reichweite der Fahrzeuge ausreichend? Welche Zuladungen sind möglich?