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Gespeichert von epta am 16, Jan 2024


 

Stefano De Vitti arbeitet seit gut einem Jahr als Business Excellence Manager bei Epta Deutschland. Was sich hinter seiner Jobbezeichnung verbirgt, wie sich das Unternehmen seitdem verändert hat und welche Vorteile die Kundinnen und Kunden durch seine Arbeit genießen, erklärt er im Interview.

 

Kältenews: Was sind Ihre Hauptaufgaben als Business Excellence Manager bei Epta Deutschland?

Stefano De Vitti: Meine Aufgabe ist es, das Unternehmen ganzheitlich zu betrachten und dadurch unser Qualitätsmanagement kontinuierlich weiterzuentwickeln, zu verfeinern und zu verbessern. Meine Arbeit beruht auf dem Modell der European Foundation of Quality Management (EFQM), einem wichtigen Werkzeug für den Aufbau und die Weiterentwicklung eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems. Es berücksichtigt die drei Faktoren Menschen, Prozesse und Ergebnisse und ermittelt daraus Stärken, Schwächen und Verbesserungspotenziale eines Unternehmens. In alle Prozesse binden wir die Mitarbeitenden ein, denn nur so lassen sich dauerhaft hervorragende Ergebnisse erzielen.

Warum ist Business Excellence für ein Unternehmen wichtig? Mit dem Business-Excellence-Modell gewinnt man einen Gesamtblick auf das Unternehmen. Dabei spielen die Unternehmenskultur, die Transformation, die Flexibilität und die Anpassungsfähigkeit im Hinblick auf die Zukunftsorientierung einer Organisation eine wichtige Rolle. Gleichzeitig geht es auch darum, die Unternehmensqualität zu strukturieren und zu messen. Auf diese Weise kann man Arbeitsweisen kurz- und langfristig verbessern, aber auch die Leistungsfähigkeit vorantreiben und Veränderungen proaktiv steuern. Die Idee der Business Excellence ist auf kontinuierliche Veränderung und Verbesserung ausgerichtet. Dadurch werden Unternehmen zukunftsfähig.

 

Welche Erfahrungen und Kenntnisse können Sie aus vorherigen Jobs in Ihren jetzigen einbringen?

In meiner vorherigen Position als Qualitätsmanager bei einem Automobilzulieferer war ich für rund 150 Mitarbeitende in einem Produktionswerk verantwortlich. Die Kenntnisse, die ich dort im Qualitäts-, Projekt- und Prozessmanagement erworben habe, kann ich in meiner aktuellen Tätigkeit sehr gut nutzen. Mein Faible für Qualität habe ich bereits in der Weiterbildung zum technischen Fachwirt entdeckt. Obwohl das Thema sehr theoretisch ist, gefällt es mir, durch die Veränderung von Prozessen und Abläufen ein Unternehmen effizienter zu gestalten. Deshalb war die Fortbildung zum Qualitätsmanager für mich ein ganz logischer Schritt.

 

Sie sind seit rund einem Jahr bei Epta: Wie hat sich das Unternehmen seitdem in puncto Qualität verändert?

Die Qualitätsarbeit bei Epta Deutschland hat sich zu einem lösungsorientierten Ansatz weiterentwickelt. Das lässt sich an folgendem Beispiel erläutern: Ein Kunde oder eine Kundin tritt mit einer Reklamation an uns heran. Dann verstehen wir dies als Lernansatz: Was können wir aus der Reklamation lernen? Wie lösen wir das Problem für den Kunden oder die Kundin und wie können wir es in Zukunft besser machen? Es geht also darum, auftretende Reklamationsfälle zur Zufriedenheit der Kund:innen zu lösen. Das gilt aber auch für andere Situationen. Wir wollen einen Lessons-Learned-Prozess einführen, um Verbesserungen voranzutreiben.

 

Was würden Sie als Ihren größten Erfolg bezeichnen?

Der größte Erfolg ist die Leistung des gesamten Teams und besteht meiner Meinung nach in der positiven Entwicklung, die Epta im letzten Jahr durchgemacht hat. Die Mitarbeitenden und auch das Managementteam nehmen den neuen prozessorientierten Ansatz gut an und bearbeiten die Themen Führung, Personal und Menschen, Prozesse, Qualität und Kund:innenzufriedenheit aktiv.

 

Was bekommen die Kund:innen von Ihrer Arbeit mit?

Durch die Minimierung von Problemen und die Optimierung von Prozessen im Unternehmen profitieren auch unsere Kund:innen. Wir wollen Ihnen effektivere und zielgerichtetere Antworten liefern und einen Ansprechpartner zur Seite stellen, der immer erreichbar ist und ihre Probleme löst. Wir möchten unseren Kund:innen kurz-, mittel- und langfristige Lösungen anbieten und so auch dafür sorgen, dass sie ihrem Kerngeschäft, dem Verkauf von Produkten, in Ruhe nachgehen können.

 

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?

Mein Ziel ist es, das nach ISO 9001 zertifizierte Managementsystem bei Epta noch effektiver zu nutzen, selbst zu reflektieren und es kontinuierlich zu verbessern, damit wir stabil für die Zukunft aufgestellt sind. Das beinhaltet auch, Prozesse klarer zu strukturieren, zu planen und proaktiv zu gestalten. Hierbei möchten mein Team und ich alle Unternehmensbereiche methodisch und praktisch unterstützen.